Hab`s eben noch geschafft die Bilder vom Manali-Leh-Highway hochzuladen bevor mein Bus nach Chandigarh (Zwischenstation nach Rishikesh) geht.
Bazzes geballtes Wissen zu ‘Busfahrt’
10 Stunden Verspätung
Bin mit 10 Stunden Verspätung in Manali angekommen. Jetzt gönn ich mir doch ne kleine Pause bis es weiter nach Rishikesh geht.
Die Bilder von Dharamkot, McLeod Ganj und Dharamsala und Manali sind online.
Von Manali nach Leh
Seit vorgestern bin ich alleine unterwegs. Marco hat sich auf den Weg nach Mumbai gemacht um seinen Heimflug anzutreten und ich bin nach Manali gefahren. Dort werde ich mich ein paar Tage akklimatisieren, um dann auf dem Manali-Leh-Highway über den zweithöchsten befahrbaren Pass der Welt (5325 Meter) nach Leh zu reisen.
Udaipur – Rajasthan (James Bond 007 Octopussy)
Die Fahrt im Sleeperbus nach Udaipur war wieder eine Tortur. Das Doppelbett, das ich mir mit Marco teilte war zwar etwas breiter als in der letzten Doppelsleeperette aber leider genauso kurz. Wir waren eigentlich der Meinung uns etwas Gutes zu tun uns einen Klimaanlage ausgestatteten Bus zu gönnen. Da unser Sleeperabteil aber einige offene Ritze zum Klimaanlagenkreislauf aufwies, die in den Konstruktionsplänen sicherlich nicht so vorgesehen waren, wurden wir während der 17 Stunden Fahrt von den eigenen immer wiederkehrenden Bibbergeräuschen und Zähneklappern wach gehalten. weiter lesen »
Mumbai – Bombay – Maharashtra (Cheater)
Im Gegensatz zu den letzten Sleeperbussen waren die Kabinen diesmal für einen ausgewachsenen Mann groß genug. Zudem war es diesmal möglich Einzelkabinen zu reservieren. Ich lag ganz hinten im Bus und hatte so die gesamte Breite des Busses für mich zur Verfügung. Der Nachteil an diesem Platz war, dass es mich bei jeder kleinen Bodenwelle wie auf einem Sprungbrett nach oben schleuderte und die Gravitation danach ihr Bestes tat mich nicht unbedingt sanft wieder herunterzuholen.
Da der gesamte indische Verkehrsfluss ausschließlich mit Bodenwellen in den unterschiedlichsten Varianten geregelt wird, kam ich mir zwischendurch vor wie in einer Schwerelosigkeitskammer. An schlafen war während der 17 1/2 Stunden Fahrt nur minutenweise zu denken.
Panjim – Goa (Zwischenstation)
Um nach Panjim zu kommen mussten wir über Margao fahren. Der Bus war natürlich voll besetzt und mir ist aufgefallen, dass indische Nahverkehrsbusse exakt so gebaut sind, dass Durchschnittseuropäer bei jeder Bremsung befürchten müssen, die Kniescheiben zu verlieren. Im vollbesetzten Bus von Margao nach Panjim musste ich mir deshalb aber keine Sorgen machen. Der Bus hatte keinen extra Platz für Gepäck und so mussten wir die Rucksäcke so auf den Schoss quetschen, dass es gar nicht mehr möglich war herum zu rutschen. Ich durfte mit einem in den USA lebenden Inder Ölsardine spielen. Er hatte glücklicherweise so viel Interessantes über Indien zu erzählen, dass die Zeit wie im Flug verging.