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Bazzes geballtes Wissen zu ‘Fukuoka’

Asiatische Gaumenfreuden

21 Okt

leckere Larven und OktopusHab gestern meine erste Seidenraupenlarve (silkworm larva) gegessen. Der nussige Geschmack war im Vergleich zur Hauptspeiße, den gummiartigen Kraken meiner Meinung nach besser.

Klasse war auch die Knabbermischung die ich mir von meinen letzten Yen auf der Fähre aus dem Automaten gezogen habe. Es war schon dunkel als ich die Fähre verlassen und vom Hunger getrieben die halbe Packung verschlungen habe bis mir der fischige Geschmack zu seltsam vor kam und ich den Inhalt unter der nächsten Straßenlaterne genauer unter die Lupe nahm. In dem Mix waren kleine getrocknete Fischchen wie Gott sie schuf nur eben etwas ausgedörrt. Echt knackig – der Appetit ist mir trotzdem vergangen.

 
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Veröffentlicht in Japan, Südkorea

 

Die Fähre von Fukuoka nach Busan

19 Okt

Bin gut in Pusan (Busan) in Südkorea angekommen. Unterwegs habe ich einen Schiffbauingenieur kennengelernt. Er war der Meinung, dass die Art von Fähren mit der wir unterwegs waren, eines der gefährlichsten Fortbewegungsmittel überhaupt ist. Es war der gleiche Schiffstyp wie der der Estonia die 1994, 850 Passagiere mit sich in die Tiefen der Ostsee zog. Während der Fahrt erläuterte er die technischen Details seiner Behauptung. Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmt was er sagt, sollten diese Art von Fähren schon lange verboten sein. Falls der Preis nicht bedeutend höher ist, werde ich in Zukunft fliegen.

 
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Veröffentlicht in Japan, Südkorea

 

Gänsehaut in Hiroshima

17 Okt

Hiroshima liegt hinter mir. Bin jetzt auf dem Weg nach Südkorea und bleibe voraussichtlich zwei Nächte in Fukuoka. Wenn alles klappt setze ich übermorgen mit der Fähre nach Busan über.

Hiroshima war schon ein bisschen deprimierend. Die Stadt ist schön und ziemlich modern da sie komplett neu aufgebaut werden musste nachdem die Bombe fast alles zerstört hatte. Trotzdem sieht man hier und da noch Spuren der gewaltigen Explosion. Die Museen mit Augenzeugenberichten, Fotos und die von der enormen Hitze bzw. Druckwelle deformierten Ausstellungsstücke hinterlassen ein von Gänsehaut begleitetes unbehagliches Gefühl.

 
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Veröffentlicht in Japan