Hochzeit in Hampi (Indien) mit Blaskapelle.
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Der Hampibericht ist online. Heute Nacht geht es mit dem Sleeperbus nach Jodhpur. Die Temperaturen werden immer heftiger. Momentan sind es um die 43°C. Weiter in Richtung Dehli sollen es 50°C werden.
Die Berichte von Palolem und Panjim sind online. Da der Monsun Indien vom Südosten aus heimsucht, haben wir uns dagegen entschieden die 33 Stunden Zugfahrt nach Kalkutta auf uns zu nehmen – nur um uns dann vom Monsun von einer Stadt zur Nächsten hetzen zu lassen.
Wir sind von Hampi nach Mumbai (Bombay) und dann nach Udaipur gereist. In den nächsten Tagen geht es weiter nach Jodhpur.
Ein paar Fotos aus Goa gibt es schon. Bilder und Berichte aus Hampi und Mumbai (Bombay) folgen in den nächsten Tagen.
Gegen 21:00 Uhr ging es dann wirklich los. Der Bus war ein sogenannter Sleeperbus und war mit kleinen Schlafabteilen ausgestattet. Unseres hatte ca. 180cm x 100cm und war wirklich für zwei Personen vorgesehen. Während einer Reifenpanne wurden wir von ein paar lustigen indischen Mitreisenden zum vorgemischten Whiskey-Cola auf der Straße eingeladen. Erstaunlich wie die Inder aus jeder Situation das Beste machen. Enjoy your life ist ihr Motto in allen Lebenslagen. Viel Alkohol haben die drei aber nicht vertragen. Nach ein paar Minuten wurden sie so albern, dass ich ganz froh war einen Sleeper weit vorne zu haben und ihre ganz hinten waren. Nachdem die Sonne aufging gab es unterwegs einiges zu sehen. Indien erwachte. Man konnte beobachten wie sich Leute wuschen, auf den Weg zur Arbeit machten und ihre Läden öffneten. Bis plötzlich wie auf Kommando überall auf den Feldern, Wegen und hinter Büschen Leute ihre Notdurft verrichteten – einige Minuten sind wir nur an schei… Indern vorbei gefahren.
Um nach Panjim zu kommen mussten wir über Margao fahren. Der Bus war natürlich voll besetzt und mir ist aufgefallen, dass indische Nahverkehrsbusse exakt so gebaut sind, dass Durchschnittseuropäer bei jeder Bremsung befürchten müssen, die Kniescheiben zu verlieren. Im vollbesetzten Bus von Margao nach Panjim musste ich mir deshalb aber keine Sorgen machen. Der Bus hatte keinen extra Platz für Gepäck und so mussten wir die Rucksäcke so auf den Schoss quetschen, dass es gar nicht mehr möglich war herum zu rutschen. Ich durfte mit einem in den USA lebenden Inder Ölsardine spielen. Er hatte glücklicherweise so viel Interessantes über Indien zu erzählen, dass die Zeit wie im Flug verging.